
Im Februar haben wir uns ein Boot gekauft. Nachdem wir ja unser 1. Boot, kurz bevor wir umgezogen sind, leider verkauft hatten, hatten wir jetzt lange keins. Marco hat das sehr vermisst und so hat er sich diesen Traum jetzt endlich erfüllen können. Am 7. Juni konnten wir es dann endlich zu Wasser lassen. Es musste einiges noch repariert werden, bevor wir es dann endlich benutzen konnten.
Trotzdem konnten wir dieses Jahr schon zahlreiche Touren machen, ob zum Angeln oder um ein Eis zu essen. Auch Yuki hat ihre Freude am Fahrtwind und darf ab und zu mit.
Vom Wasser aus sieht die Landschaft nochmal ganz anders aus als von Land.












Am 14. Juni konnten wir dann den perfekten Sommertag auf Randøy verbringen. Wir haben unser Hochzeitsgeschenk eingelöst – eine Übernachtung im Diamanten – Glamping. Man hat hier einen traumhaften Ausblick auf den Fjord.
Wandern, grillen, Ausblick genießen und am nächsten Morgen Frühstück auf der Terrasse. Es war einfach sooo schön, und auch schön, mal nicht arbeiten zu müssen.
Pünktlich, als der Regen einsetzte, haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Eine kurze Auszeit vom Alltag.


Das nächste Highlight war der Besuch meiner Eltern Anfang Juli. Wir hatten teilweise Glück mit dem Wetter und konnten schöne Ausflüge machen, an den Strand, zu den 3 Schwertern, mit dem Boot oder einfach nur bei uns auf der Insel. Ich genieße die Zeit immer sehr!
Mein Papa war mit Marco angeln und wir haben uns extra auch 2 Krabbenkörbe gekauft bzw. das war Marcos Geburtstagsgeschenk meiner Eltern. Danach haben wir fleißig Fleisch gepult und auf selbstgemachten Briegeln gegessen. Frischer geht nicht. Es war ein sehr schöner Tag!
Leider vergeht die Zeit immer wieder im Flug. Man freut sich immer schon Monate vorher drauf und schwupps – plötzlich ist schon alles wieder vorbei. Aber die Erinnerungen bleiben.







Der Sommer war dann so la la. Mal sehr schöne sonnige Tage und dann aber auch nur 12 Grad und kalter Wind. Die schönen Tage versucht man dann so gut es geht (wenn die Arbeit es zulässt) draußen zu verbringen.
Unser diesjähriger Sommerurlaub sollte eigentlich ein Highlight werden, aber da hat uns Marcos Arbeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er war mehr in der Arbeit, bei Meetings und am Telefon als dass er frei hatte. Das war wirklich schade und ärgerlich. So konnten wir nur einen von 2 geplanten Kurztrips machen und auch die Dinge zuhause, die er gerne erledigen wollte, sind teilweise liegen geblieben. Er tat mir echt leid!
Am 13. August war dann also der Caddy soweit fertig, dass wir eine kleine Tour machen konnten. Wir sind nach Sauda gefahren, da haben wir damals Yuki abgeholt. Es war toll hierher wieder zurückzukommen. Und das Wetter war überragend, für Marco teilweise zu gut. Aber Dank unserem Caddy hatten wir Wasser und frische Klamotten dabei, dann war das ganz okay und man konnte sich zwischendurch frisch machen.
Die Landschaft hier ist ein bisschen anders als bei uns und ich liebe es, die Gegend zu erkunden.
Zum Schlafen haben wir auch das perfekte Plätzchen gefunden und bis auf die Schafe mit ihren Glöckchen hat man nicht viel gehört. Aber über den kurzen Schafbesuch haben wir uns natürlich gefreut. Ich war mega happy – es war so wie man sich einen Trip in die Natur vorstellt. Natürlich nicht so luxuriös wie unser Glamping-Ausflug, aber das brauchen wir auch gar nicht.
Am nächsten Tag, nach einem gemütlichen Frühstück draußen und zwei Gassitouren, eine im Wald und die andere in Sauda, ging es dann über eine andere Route wieder zurück. Hier ist ja auch im August alles schön grün, das ist so schön!
Das Wetter wurde dann leider immer schlechter, aber wir waren ja auf dem Rückweg, dann war das nicht so schlimm.
Fazit: Es war dieses Mal deutlich angenehmer als noch im April, allein schon weil es nachts nicht so kalt war. Und auch das Bett mit einer breiteren Matratze war besser. Alle hatten genügend Platz und ich musste auch keine Angst haben, dass Yuki in der Nacht erfriert. Da schläft es sich gleich entspannter.
Es war ein wirklich schöner Ausflug und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr häufiger solche kurze Auszeiten nehmen können.






Marco musste dann am nächsten Tag leider zur Arbeit. Teile in Flekkefjord reparieren – da brennt die Bude wenn der Produktionschef, der gerade eigentlich im Urlaub ist, selber zum Kunde rausfahren muss, um Teile zu reparieren. Und es war nicht Marcos Abteilung, die das verbockt hat, aber danach hat es dann wenigstens funktioniert.
Ich hab dann beschlossen, dass ich den Tag trotzdem genieße, auch wenn ich plötzlich alleine da stand. Ich bin dann auf die Nachbarinsel zum Tomaten-Festival gefahren. Und es hat sich gelohnt. Ich habe eines der besten Schokoladeneis seit langem gegessen. Es war wirklich lecker. Es wird auch hier lokal hergestellt, leider ist es aber nicht so einfach zu bekommen. Aber ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit. Auf einem Tomaten-Festival muss man natürlich auch Tomaten kaufen. Habe 250 g Tomaten für fast 6€ gekauft. Aber der Erlös ist für einen guten Zweck. Für die Krankenhausclowns.
(Wobei diese Tomaten auch im Laden so viel kosten, das ist kein extra hoher Preis nur fürs Festival)
Für norwegische Verhältnisse waren es auch echt viele Leute auf dem Festival und nachdem ich mir alle Stände angeschaut habe, und ich mich gegen den Kauf eines Traktors entschieden hatte, bin ich wieder nach Hause gefahren. Aber natürlich nicht ohne noch die wunderschöne Landschaft hier zu genießen.



Wir hatten nochmal 3 sonnige Tage, die wir gut genutzt haben für einen schönen Spaziergang bei uns auf der Insel und draußen im Garten. Ich mag Gartenarbeit! Yuki hat auch mitgeholfen. Sie ist auch gerne draußen und natürlich will man auch nichts verpassen.
Das Fazit zum Gartenjahr fällt auch dieses Jahr wieder durchwachsen aus. Einiges ist uns dieses Jahr besser gelungen, weil wir es deutlich früher eingepflanzt haben, als empfohlen. Hier ist einfach nicht warm genug und alles braucht deutlich länger Zeit. Aber der Wind hat auch wieder einiges zerstört. Wir müssen uns da für nächstes Jahr definitiv was einfallen lassen. Denn es ist einfach schade, wenn die ganzen Pflänzchen vom Wind zerstört werden oder nicht wachsen, weil es zu kalt ist. Aber wir geben nicht auf, wir lernen jedes Jahr dazu. Und wir konnten ja doch das ein oder andere auch ernten und genießen – frisch aus dem Garten.









Aus unserem 2. Minitrip zum Hardangerfjord wurde dann leider nichts und so war der Urlaub dann auch ratz fatz wieder vorbei. Aber 2 Wochen vergehen ja auch wie im Flug.
Impressionen aus dem Frühling und Sommer











