Der Tag startete ein bisschen später als die vorherigen. Wir waren um 9 Uhr bei Lena zum Frühstücken verabredet. Natürlich haben wir frische Weckla vom Bäcker geholt – für mich ist das schon was Besonderes.
Lena hatte das reinste Luxusfrühstück vorbereitet. Und es war so schön zusammen zu sitzen und gemeinsame Zeit zu verbringen. Das sind die Momente, die ich am meisten vermisse. Gemütliches zusammensitzen, z. B. beim Frühstücken. Vor allem an Weihnachten fragen meine Patienten immer, ob das nicht einsam ist, Weihnachten alleine zu feiern. Aber das stört mich überhaupt nicht. Klar ist es schöner gemeinsam, aber ich vermisse viel mehr die Tage an denen man einfach zusammen im Garten beisammen sitzt, grillt und schwätzt.
Mittags haben Mama und ich die Mädels dann vom Bus abgeholt – das wurde dann doch ein sehr emotionaler Moment, als Paula laut rufend aus dem Bus gesprungen kam und mich ganz fest umarmt hat. Was für eine tolle Begrüßung! Ich bin Lena und Mama so dankbar, dass sie mich in das Leben in Deutschland so gut integrieren, obwohl ich doch so selten da bin, aber die Kids freuen sich immer so mich zu sehen und dass obwohl wir uns doch so selten sehen.
Den Mittag haben wir dann spielend verbracht – wir waren Prinzessinnen.
Am Dienstag waren wir dann mit den Mädels im Schwimmbad. 4 Stunden ohne Pause und die Mädels ohne Schwimmhilfe. Ich weiß gar nicht wie die das ausgehalten haben. Wir hatten unglaublich viel Spaß und sie waren mega brav.
Am Mittwoch waren wir im Kaufland einkaufen. Ich hätte da echt den ganzen Tag verbringen können. Soooooooooo viel Auswahl, das ist einfach so krass! Und auch ein krasser Preisunterschied. Hier braucht man kein schlechtes Gefühl zu haben, wenn man in der Gemüseabteilung einkauft. In Norwegen kosten die Paprika über 8€ aufs Kilo. Eine Salatgurke kostet 2,60€, 400 g Hackfleisch kostet 6,80€. Ich gehe nicht so gerne einkaufen in Norwegen, denn man bekommt jedes Mal wieder einen Schock und es beeinflusst mein Kaufverhalten schon stark. Ich kaufe viel seltener Obst ein und wenn, dann nur Äpfel und Bananen, weil das das einzige ist, was man sich noch einigermaßen leisten kann. 

Und von der Auswahl brauchen wir gar nicht erst anfangen.
So sind also auch Einkäufe in deutschen Supermärkten ein Highlight.

Abends sind wir dann lecker essen gegangen, beim Italiener. Ein richtig schöner Abend!
Am nächsten Tag hatte Mama einen Termin in Graben und danach haben wir die City Galerie in Augsburg unsicher gemacht. Da hatte ich einen ganzen Tag mit Mama, nur für mich.
Am Freitag haben wir Tina von der Schule abgeholt und nach einem mega leckeren Mittagessen mit Opa, Leberkäs mit Spiegelei, Spinat und Kartoffeln sind wir auf den Weihnachtsmarkt nach Dinkelsbühl. Es war zwar eisig kalt, aber richtig schön! Und den Abend haben wir dann mit einem spannenden Rätselspiel, das Tina mitgebracht hat, verbracht.
Am Samstag waren wir dann nochmal Essen, dieses Mal hat Tina das Restaurant ausgesucht. Ich wiederhole mich, aber es ist einfach so schön mit der Familie zusammen zu sitzen!
Und am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Nach dem ich den halben Samstag mit Koffer packen verbracht habe, und auch ein Paket an mich selbst, denn ich habe nicht alles in die Koffer bekommen, bin ich dann also auch wieder voll bepackt aus Deutschland nach Hause gereist.
Es war soo schön mal wieder zuhause gewesen zu sein und ich habe es auch echt genossen mit den Mädels so viel Zeit verbringen zu können. Mal schauen, wann wir bzw. ich das nächste Mal in Deutschland vorbeischauen. 

Ich habe mich auch sehr gefreut Marco und Yuki wiederzusehen und die zwei haben sich auch sehr gefreut, dass ich endlich wieder zuhause war. 

Zuhause hatte mich dann der Alltag wieder schnell eingeholt und der Dezember flog nur so an uns vorbei.

Weihnachten haben Marco und ich dann, wie schon die letzten Jahre auch, ganz gemütlich verbracht. Leckeres Essen und das Wetter war super, deshalb haben wir zwei schöne Sonnenspaziergänge gemacht. Bescherung gab es bei uns schon relativ früh. Lena und die Mädels waren unser Christkind diese Jahr. Und das Puzzle haben wir dann auch gleich angefangen. Nach 3 Tage war “Yuki” dann zusammengebaut.
Den Jahreswechsel haben wir dann wie auch schon letztes Jahr mit Freunden digital verbracht.
Eine schöne Tradition!

Und so ging dann das Jahr 2025 in 2026 über. Ein auf und ab. Ich mache das tatsächlich immer sehr gerne, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen und diesen Jahresrückblick zu schreiben, denn so erinnert man sich nochmal an all die schönen Momente die man erlebt hat. 

Ich bin schon sehr gespannt was 2026 für uns bereithalten wird.

Impressionen zum Jahresende

Jahresrückblick 2024